//Rektusdiastase Operation: Regeneration und Ergebnis nach vier Monaten

Rektusdiastase Operation: Regeneration und Ergebnis nach vier Monaten

Ganze vier Monate ist meine Rektusdiastase Operation mit Bauchdeckenstraffung schon her und damit höchste Zeit für ein kleines Update: Ist alles gut verheilt? Habe ich noch Schmerzen? Wie sieht das Endergebnis aus? Habe ich es bereut?

Bevor ich allerdings näher auf all diese Fragen eingehe, möchte ich mich erst einmal bedanken! Bei Euch allen: DANKE für die zahlreichen, lieben und mutmachenden Kommentare. DANKE für die Anteilnahme, das positive Feedback und DANKE für die vielen persönlichen Nachrichten, die vielen Nachfragen und das Teilen eurer eigenen Leidensgeschichten!

DANKE!

Genesung nach Rektusdiastase Operation und Bauchdeckenstraffung

So, jetzt aber Butta bei die Fische: Wie erging es mir nach der Operation? Der letzte Bericht ging vier Wochen nach Tag X online, also werde ich einfach an dieser Stelle weitermachen 😉

Bauchgurt tragen nervt, ohne ist es aber auch nicht einfacher

Wie bereits berichtet waren die ersten Tage und Wochen nach der Abdominoplastik schmerztechnisch echt kein Zuckerschlecken. Das will ich gar nicht schönreden. Und letztendlich half hier nur Ruhe und ertragen.

Nach drei, vier Wochen waren die Schmerzen zwar wirklich erträglich, dafür fing das Mieder langsam an zu nerven. Es juckte, es kratzte, es pikste. Es zu tragen wurde zur Geduldsprobe, es abzunehmen kam jedoch ebenfalls nicht in Frage.

Meine größte Angst dabei war natürlich, ob das bis dato doch sehr vielversprechend flachbauchige Ergebnis auch wirklich nachhaltig sein würde: Was würde passieren, wenn ich den Bauchgurt nicht mehr trage? Wieviel Zug würden die Fäden, die meine Bauchmuskulatur zusammenhalten, tatsächlich aushalten?

Vor meinem inneren Auge stellte ich mir immer wieder das Worst-Case Szenario vor: Beim ersten Hochheben des Kindes ohne Mieder bersten die Nähte und der Bauch springt wieder nach außen zurück! Pop, pop, pop, wie im Cartoon. Alles wäre umsonst gewesen, der Traum vom flachen Bauch zerplatzt wie eine Seifenblase.

Nachdem die offizielle Mieder-Trage-Zeit von sechs Wochen vorüber war, entschied ich deshalb, mich ganz langsam davon zu entwöhnen. Zunächst legte ich den Bauchgurt nur nachts ab. Dann ließ ich es an den Tagen weg, an denen ich wenig körperliche Anstrengung erwartete. Und in der ganzen Zeit horchte ich in mich hinein (und kontrollierte im Spiegel), ob sich noch alles stabil anfühlte und auch so aussah.

Erst als ich mich wirklich wohl und sicher fühlte, ließ ich das Mieder nach circa acht Wochen komplett weg.

Die nagende Angst vor chronischen Schmerzen

„Ich rate ihnen dringend von dieser Operation ab. Es gibt noch keine Studien zu den langfristigen Auswirkungen! Sie könnten durch die innere Naht chronische Schmerzen entwickeln…“

Das Statement meines Allgemeinchirurgen zum Thema Rektusdiastase OP traf genau den Kern meiner Angst vor diesem Eingriff: Würde ich ein rein kosmetisches Problem etwa durch ein medizinisches ersetzen? Der Gedanke, durch den Eingriff lange Jahre mit Schmerzen und anderen Komplikationen leben zu müssen, ließ mir das Blut in den Adern gefrieren.

Dementsprechend war ich sehr angespannt, wie gut die Wunde insgesamt verheilen würde. Nach Ablauf der sechswöchigen „offiziellen“ Genesungszeit war ich auf der einen Seite froh, dass ich keine größeren Schmerzen hatte und mich gut bewegen konnte. Auf der anderen Seite sorgte ich mich, ob das letzte Ziepen und Ziehen auch tatsächlich irgendwann vollständig verschwinden würde.

Einen Monat später konnte ich zum Glück auch diese Ängste ad acta legen. Ich fühlte mich super und hatte auch bei anstrengenderen Tätigkeiten wie Großeinkauf oder Sport keine Schmerzen mehr.

Zur gleichen Zeit stand auch der Kontrolltermin beim operierenden Chirurgen an, der mich zusätzlich beruhigte. Alles sei sehr schön verheilt und wieder stabil. Ich durfte nun auch wieder jeden Sport betreiben, inklusive Bauchtraining. Ein gelegentliches Ziepen sei auch normal. Das Gewebe vor allem im Narbenbereich sei stellenweise noch verklebt und müsse sich erst wieder lösen und lockern.

„So eine große Operation verzeiht einem der Körper nicht so schnell. Es dauert bis zu einem Jahr, bis wirklich alles vollständig ausgeheilt ist.“

Die Sache mit dem Sport

In den ersten sechs Wochen nach der Operation ist Ruhe angesagt. Danach wollte ich jedoch wieder langsam anfangen, Sport zu treiben. Zunächst war es mir wichtig, vor allem meine Rumpfmuskulatur zu stärken, die ich in den letzten Monaten natürlich vollkommen vernachlässigt hatte.

Aufgrund all der noch bestehenden Ängste und auch wegen der Restschmerzen ging ich „Projekt Sport“ sehr langsam an. Angefangen habe ich mit einfachen Übungen aus der Physiotherapie für Rektusdiastase zur Stärkung der seitlichen Bauchmuskulatur. Abhängig von meinem Körpergefühl, der Muskulaturermüdung und den momentanen Restschmerzen habe ich das Training langsam intensiviert.

Beim ganzen Thema Sport ist es, glaube ich, einfach wichtig darauf zu achten, welche Signale dir dein Körper vermittelt. Sich durch ein Training zu quälen, ist an dieser Stelle fehl am Platz.  Ich habe die Intensität und Häufigkeit der Übungen einfach daran festgemacht, ob sie mir gut taten. Gingen die Schmerzen über ein Ziepen hinaus oder fühlte ich mich insgesamt einfach unwohl und schlapp, hörte ich für diesen Tag einfach auf.

Nach etwa drei Monaten habe ich mich wieder insgesamt so stabil und fit gefühlt, dass ich mir wieder jeden Sport zutraute.

Die Narbe – einen Tod muss man wohl sterben

Durch die Schließung des Diastasespalts ist mein Bauch nun wieder schön flach. Was bleibt, ist natürlich die nicht gerade kleine Narbe von Hüftknochen zu Hüftknochen in der – sagen wir mal – großräumigen Bikinizone.

Narbe Bauch vier Monate nach Rektusdiastase OP und Bauchdeckenstraffung

Nun, irgendeinen Tod müssen wir wohl sterben.

Für mich ist die Narbe eindeutig das deutlich (deutlich!) kleinere Übel. Entscheiden muss das aber natürlich jeder für sich selbst.

Aktuell ist die Narbe noch sehr ausgeprägt. Ich gehe allerding davon aus, dass sie im Laufe der Zeit noch viel heller und unscheinbarer wird. Laut meiner Recherchen soll eine regelmäßige Pflege das Narbenbild verbessern können. Ich bin schon fleißig am schmieren und werde natürlich von meinen Erfahrungen damit berichten 😉

An den Narbenenden habe ich auch noch so kleine Höckerchen. Laut Chirurg entstehen diese durch eine spezielle Nähtechnik, die verhindert, dass sich die Narbe zu stark auseinanderzieht und damit sehr breit wird. Mit fortschreitender Regeneration würden diese Höckerchen kleiner werden. Nach einem Jahr (also bei mir im Herbst) kann das eventuell noch abstehende Restgewebe mit einem kleinen, unter örtlicher Betäubung stattfindenden Eingriff noch entfernt (Zitat: „umgeklappt“) werden.

Narbe Hörnchen nach Recktusdiastase OP und Bauchdeckenstraffung

Neuer Bauch – neues Lebensgefühl?

Jaaa, ja, yippieh, juhuu… Worte vermögen kaum zu beschreiben, wie glücklich ich mit meinem neuen, flachen Bauch und dem damit verbundenen Körpergefühl bin! Ich bin mit dem Ergebnis rundum zufrieden und habe die Operation noch keine Sekunde lang bereut!

Das Vorher-Nachher Bild ist aber auch einfach der Wahnsinn :-$

Ergebnis 4 Monate nach Rektusdiastase OP plus Bauchdeckenstraffung

Vorbei die Zeiten, in denen ich argwöhnisch in den Spiegel schaute; die Zeiten des Bauch kaschierens, des Schämens und der Unsicherheit. Vorbei die Zeiten, in denen mir jeder Zweite zu meiner erneuten Schwangerschaft gratulierte. Letzter Akt hierzu: Mich hat nach meiner OP tatsächlich noch jemand gefragt, wo denn das neue Baby wäre…

Und auch wenn das übertrieben klingt: Endlich habe ich wieder Spaß am Leben, am unterwegs sein. Ich zeige mich wieder gerne, habe wieder Freude an Mode und all den anderen „oberflächlichen“ Dingen des Lebens. Es macht mich glücklich. Und das ist doch, worum es eigentlich immer ging. Worum es uns allen geht: wieder zufrieden sein, uns wohl in unserem Körper fühlen, glücklich zu sein.

Ich bin glücklich 😀

Silvia

2018-10-11T14:37:11+00:00 Kategorien: Mamakörper|Tags: |

24 Comments

  1. Yolanda 18. März 2018 um 22:24 Uhr - Antworten

    Zahlt die OP die Krankenkasse?

    • Silvia 19. März 2018 um 20:29 Uhr - Antworten

      Hallo Yolanda,
      das ist von Fall zu Fall unterschiedlich und abhängig von der Ausprägung der Diastase bzw. der damit verbundenen „medizinischen Notwendigkeit“. Ich habe meine Operation vollständig privat bezahlt, da es bei mir ein rein kosmetisches Problem war. Die Schließung der Diastase oder eines zusätzlich vorliegenden Bauchwandbruches (z.B. Nabelbruch) wird fallbezogen aber auch teilweise oder sogar vollständig von der KK bezahlt – die Bauchdeckenstraffung ist allerdings meistens ein „privater Spaß“.

      LG Silvia

  2. julia paulik 29. März 2018 um 14:53 Uhr - Antworten

    Hallo Silvia, auch ich habe 2 Kinder per Kaiserschnitt bekommen und wurde nach der 2. Geburt ständig gefragt, ob ich Schwanger bin.
    Habe das dann beim nächsten jährlichen Besuch der Frauenärztin angesprochen und sie hatte mir genau das gesagt, wovon du berichtest. Ich hatte die Rektusdiastase nicht geschlossen und gleichzeitig einen Bauchoberbruch. Kosten hat die Kk überkommen. Dies wurde jetzt Mitte März operiert. Und die Schmerzen danach sind Hölle gewesen. Jetzt heißt es Ruhe, Ruhe,Ruhe und nicht schwer heben. Und natürlich die schicke Leibbinde tragen. Mal sehen, wie es in ein paar Monaten aussieht mit dem Bauch. Und hoffentlich hören dann die blöden Sprüche von anderen auf. Schöne Osterzeit

    Liebe Grüße Julia

    • Silvia 30. März 2018 um 17:35 Uhr - Antworten

      Hallo Julia,
      oh je, ein Bauchwandbruch ist natürlich schon noch einmal dringlicher. Gut, dass du es operieren lassen hast! Die ersten zwei Wochen fand ich die Schmerzen auch nicht ohne – und ich bin wirklich hart im Nehmen…
      Aber du wirst sehen, es lohnt sich!! In ein paar Wochen ist alles vorbei, du hast wieder einen flachen Bauch, die Sprüche hören auf und du fühltst dich wieder viel wohler in deiner Haut.
      Obwohl, das mit den Sprüchen kann auch noch ein Nachbeben haben.. mich haben jetzt schon zwei Personen gefragt, wo denn mein neuer Nachwuchst ist…

      Aber egal. Halte durch! Lass dich umsorgen und gönn deinem Bauch viel Ruhe.

      Ich wünsche dir alles Gute, viel Spaß mit deinem neuen Körpergefühl und natürlich schöne (erholsame) Ostern!

      LG Silvia

  3. Nadja Bachmann 3. April 2018 um 19:54 Uhr - Antworten

    Liebe Silvia

    Ich habe dieselbe Opration wie du (inkl. Netz, meine Muskeln waren 6,5 cm auseinander) vor drei Wochen machen lassen.
    War dein Bauch nach drei Wochen unterhalb des Bauchnabels auch immer noch geschwollen? Zur Zeit habe ich das Gefühl ich hätte mehr Bauch als vor der OP…

    • Silvia 4. April 2018 um 7:28 Uhr - Antworten

      Hallo Nadja,
      bei mir war der Bauch eigentlich relativ gleichmäßig angeschwollen, hatte aber auch wenig mit Wundwasser etc. zu kämpfen. Vielleicht hast du Wassereinlagerungen um die Narbe herum? Hast du schon mal mit deinem Arzt darüber gesprochen?
      Drei Wochen ist aber auch noch nicht lange! Schone dich und deinen Bauch viel: also nichts heben und kein schlechtes Gewissen wenn du dich auf dem Sofa ausstreckst. Du wirst sehen, alles wird gut (und flach) 🙂

      LG Silvia

  4. Susanne Wechner 3. Mai 2018 um 20:49 Uhr - Antworten

    Hallo Silvia!
    Ich hab’s auch richten lassen. Hab 3 Kids und im Jänner wurde ein Bauchnabelbruch festgestellt. Meine Muskeln waren 8 cm auseinander.
    Am 20.4. hatte ich die OP und leider reichte dann 1 Drainage nicht und es blutete über Nacht ein. Das war ein Schock… Der Dr. musste dann am 21.4. nochmal alles aufmachen und absaugen und dann bekam ich eine 2. drainage rein. Erst am 24.4. entfernte er sie wieder und seitdem passt alles! Ging dann am 25.4. vom KH heim und schon am 27. nahm ich keine Schmerzmittel mehr und war recht viel auf den Beinen. Machte bzw mache immer noch meine Couch-Pausen dazwischen und auf hebe ich natürlich auch nichts Schweres. Kochen, waschen, Autofahren geht eigentlich alles recht gut.
    Aber heute war ich beim Hausarzt die Fäden ziehen (um den Bauchnabel hab ich welche zum ziehen bekommen, unten auflösbare) und er riet mir zu mehr Ruhe und Schonung. Jetzt hab ich ein schlechtes Gewissen… vor allem weil ich morgen wieder arbeiten gehen will/soll – bin Buchhalterin und werde da recht lang im
    Büro sitzen müssen…
    Wenn ich oft aufstehe und Pausen mache wird’s hoffentlich gehen. Und wenn’s gar nicht mehr geht kann ich natürlich früher heim.
    Irgendwie hab ich mir über das ‚nach dem Eingriff‘ zu wenig Gedanken gemacht…. Dachte wenn ich (geplant) nach 2 Tagen heim gehen kann dann bin ich ja eine Woche später wieder fit für alles… Hm… Durch die 2. OP hat’s mich schon etwas zurück geschmissen aber ich hab mich mittlerweile echt von dem Schock erholt. Ich habe eine tolle Kompressionswäsche von ‚lipoelastic‘ und mit der fühle ich mich sehr wohl. Ist wie ein Body und stabilisiert alles super. Deshalb fühl ich mich sicher auch schon so fit.

    Die Angst dass die Naht innen wieder aufgeht hab ich übrigens auch. Aber das gehört wohl dazu….

    Ich hoffe dass ich den Tag morgen gut überstehe und am Wochenende werd ich mich auf alle Fälle wieder etwas mehr schonen und zurück nehmen.

    Danke fürs ‚zuhören‘.
    Liebe Grüße Susanne

  5. Susanne Wechner 3. Mai 2018 um 20:52 Uhr - Antworten

    Übrigens – du siehst toll aus!
    Ich freu mich schon wenn mein Bauch dann auch nicht mehr raussteht (jetzt noch etwas von der Schwellung und durch das Mieder) und ich endlich dann wieder was für meine Beine tun kann… 🙂

    • Silvia 3. Mai 2018 um 21:28 Uhr - Antworten

      Hallo Susanne,
      ui, du bist ja ganz frisch operiert und schon wieder ganz schön unterwegs. Also ich hatte das auch unterschätzt…Dachte, dass ich nach ner Woche wieder auf der Arbeit bin. Insgesamt war ich dann aber drei Wochen daheim und das war auch gut. Wenn du dich gut fühlst, dann ist natürlich alles kein Problem. Aber blos nicht durchquälen! Lass dich dann lieber noch einmal eine Woche krank schreiben. Lieber jetzt ein bisschen mehr schonen und dafür keine Komplikationen bei der Heilung!

      Ja, der flache Bauch ist ein ganz neues Körpergefühl. Rechtzeitig zur Outdoor- und Shirt-Saison hast du dann deine OP auch gut überstanden 🙂

      Danke für das Kompliment. Es macht mir jetzt auch wieder mehr Spaß insgesamt etwas für mich zu tun. Vorher fand ich das irgendwie sinnlos – der Bauch verschwand ja eh nicht.

      Dann wünsch eich dir noch eine gute Genesung. Und nicht übertreiben 😉 Viel Spaß mit deinem neuen, flachen Bauch!

      LG Silvia

  6. Susanne Wechner 5. Mai 2018 um 12:28 Uhr - Antworten

    Hallo Silvia!

    Danke für deine Antwort.
    Ja, ich hab’s auch unterschätzt. Bzw zu wenig nachgefragt wie das Danach ablaufen wird. Wenn ich die Arbeit vorm 20.4. erledigt hätte wäre ich gestern gern noch daheim geblieben. Aber ich bin Buchhalterin und muss die Termine einhalten. Und so kurzfristig abgeben ist auch immer schwierig…
    Jedenfalls hab ich den Tag ganz gut überstanden. 😅 Hab mich um 16 Uhr auf die Couch geschmissen und bin da quasi nicht mehr aufgestanden.
    Jedes Kribbeln und leichtes Zwicken das ich gespürt hab hat mich gleich aufhorchen lassen. Aber ich denk solange ich nicht größere Schmerzen hab wird’s schon passen und gut heilen. Beim Aufheben pass ich auf alle Fälle gut auf.

    Wann war eigentlich deine OP?
    Und wo hast du sie machen lassen?
    Ich bin in Tirol daheim und war in Hochrum.

    Liebe Grüße
    Susanne

  7. Magdalena 21. Mai 2018 um 9:24 Uhr - Antworten

    Hallo Silvia, mein Name ist Magdalena und ich habe mir vor ein paar Tagen ebenfalls meine Rektusdiastase inkl. Netzeinsetzung unterzogen. Toll siehst du aus , echt!!!!! 👍👍👍 Ist das normal dass der Bauch immer noch ziemlich geschwollen ist?
    Lg Magdalena

    • Silvia 21. Mai 2018 um 9:46 Uhr - Antworten

      Hallo Madgalena,
      vielen Dank! Ich bin auch sehr zufrieden mit dem Ergebnis 😉
      Dass der Bauch noch geschwollen ist, ist ganz normal. Es war schließlich eine große OP. Je nachdem hast du vielleicht auch Wundwasser. Wenn du dir unsicher bist, dann lass am besten dein Arzt noch einmal drauf schauen (im Zweifel auch den Hausarzt).

      Dann wünsche ich dir eine gute Genesung. Schone dich gut, damit es gut heilen kann! Und dann natürlich viel Spaß mit deinem neuen Bauch 🙂

      LG Silvia

  8. Selda 14. Juni 2018 um 22:00 Uhr - Antworten

    HI Silvia,

    ich finde Deinen Beitrag zum Thema Rektusdiastase und die OP sehr interessant. Ich würde gerne wissen wie es Dir denn aktuell geht, ist der Effekt der OP noch beständig? Bist Du nach wie vor zufrieden und froh darüber?
    Ich frage weil ich auch mit dem Gedanken spiele mich dieser OP zu unterziehen.

    Ich würde mich sehr freuen zu erfahren wie es Dir nun… nach mehr als 6 Monaten geht.

    LG, Selda

    • Silvia 16. Juni 2018 um 8:18 Uhr - Antworten

      Hallo Selda,
      es geht mir super! ich erfreue mich jeden Tag an meinem flachen Bauch, kann wieder jeden Sport machen der mir gefällt… ich habe es noch keine Sekunde bereut. Natürlich kann ich nicht sagen, ob ich in 10 Jahren immer noch glücklich darüber bin. Aber über die Brücke gehe ich dann falls sie kommt.

      Lass dich doch einfach einmal von einem Chirurg beraten (oder zwei) – dann kannst du ja immer noch überlegen und entscheiden. Es ist natürlich keine Kleinigkeit, die mal eben nebenbei gemacht ist. Hast du es schon mit Physio probiert? Vielleicht ist das bei dir ja schon ausreichend, je nach Grad der Diastase.

      LG Silvia

  9. Alexandra 23. Juli 2018 um 9:14 Uhr - Antworten

    Guten Morgen Silvia,

    mit großem Interesse habe ich deine Internetseite entdeckt und schon etwas gestöbert. Wie sind deine Erfahrungen nach nun ca. 6 Monaten nach der OP?

    Ich habe mich vor 3 1/2 Wochen einer OP zur Schließung meiner Rektusdiastase unterzogen, da ich starke Rückenschmerzen und auch zwischenzeitlich Damrprobleme hatte. Mein Hausarzt hatte mir die OP empfohlen, nachdem lange Zeit mit Physio nicht half. Meine Kinder sind inzwischen 4,5 und 2,5 Jahre alt und ich hatte das Problem eigentlich schon nach der ersten Schwangerschaft.

    Ich habe jetzt sogar ein großes Netz unter der Bauchdecke und eine entsprechend große Narbe über den ganzen Bauch. Aber wenn es hilft?! Mein Bauch ist noch nicht ganz so flach…etwas besser ist es schon, aber noch nicht 100%ig. Wie war es bei dir? Wurde es von Woche zu Woche besser? Ich kann noch nicht ganz so intensiv Sport machen und hoffe eigentlich nach den 8 Wochen wieder voll einsteigen zu können und auch noch die letzten Polster los zu werden! 😉 Bis auf meinen Bauch, bin ich ehr eine zierliche Person.

    Wie war das bei dir? Hast du auch noch von Woche zu Woche Verbesserungen gesehen? Oder ist das jetzt schon der Endzustand mit dem ich mich zufrieden geben muss?

    Vielen Dank für dein Feedback.

    Liebe Grüße,
    Alex.

    • Silvia 29. Juli 2018 um 7:05 Uhr - Antworten

      Liebe Alex,
      Mein Bauch war nach der OP natürlich auch angeschwollen, aber der Diastase-Hubbel (sag ich mal) war weg. Ich habe aber schon von vielen Frauen gehört, die nach ihrer OP mit Schwellungen und Wundwasser zu kämpfen hatten. Hast du schon mal mit deinem Arzt gesprochen? Die OP ist ja aber noch nicht lange her, das Ergebnis wird sicherlich noch besser.

      Nach den acht Wochen kannst du auch wieder Sport machen (zumindest wenn dir dein Arzt das Go gibt). Zwecks Crunches etc. würde ich es aber wirklich langsam angehen! Höre einfach darauf, was dein Körper dir sagt.

      Ich wünsche dir alles Gute und melde dich gerne, wenn du weitere Fragen hast.
      Silvia

  10. Claudi 16. September 2018 um 20:47 Uhr - Antworten

    Hallo,

    ich lasse mich nächstes Jahr auch operieren. Ich wollte fragen, ob du ein Netz bekommen hast? Und ich erkenne einen T-Schnitt, oder? Wurden die Faszien normal vernäht oder mit einer bestimmten Technik?

    LG Claudi

    LG Claudi

    • Silvia 17. September 2018 um 19:14 Uhr - Antworten

      Hallo Claudi,
      Nein, ich habe kein Netz bekommen. Soweit ich weiß ist ein Netz nur notwendig, wenn das Gewebe sehr schlecht ist und befürchtet wird, dass die Naht deswegen nicht hält. Die Meinungen gehen da aber wohl auseinander….
      Hm, T-Schnitt…das hat jetzt noch keiner so genannt, aber wenn du damit einen breiten Schnitt auf Höhe Bikinizone und einen kurzen in Richtung Bauchnabel meinst (er musste aufgrund der Straffung ja verlegt werden) dann ja.
      Bzgl. Naht hat mein Arzt mir nur erklärt, dass er die Naht doppelt macht: also einmal wie Schnürsenkel zum zusammenziehen und dann noch laut Einzelnähte zur Verstärkung – ob das eine bestimmte Technik ist, kann ich nicht sagen.

      LG Silvia

      • Claudi 1. Oktober 2018 um 10:38 Uhr - Antworten

        Danke! Alle Fragen beantwortet! 🙂

        • Silvia 1. Oktober 2018 um 17:18 Uhr - Antworten

          Hallo Claudi,
          schön dass ich dir helfen konnte! Falls dennoch weitere Fragen aufkommen kannst du mir auch gerne eine Email schreiben 🙂
          LG Silvia

  11. Elisa 26. November 2018 um 22:22 Uhr - Antworten

    Hallo,
    wie alt waren deine Kinder bei der Operation. Meine sind 5,3 und 15 Monate und ich würde es wahnsinnig gerne in 4 Monaten machen lassen. Weiß aber nicht wie ich die Genesung am besten organisiere.

    • Silvia 27. November 2018 um 17:37 Uhr - Antworten

      Hallo Elisa,
      also mein Kleiner war knappe 2 Jahre. Das war auch okay. Er hatte sich schnell daran gewöhnt, dass ich ihn nicht mehr hoch hebe.

      Du wirst die ersten Wochen halt nicht heben können bzw. du solltest möglichst nicht heben. Dementsprechend sollten die Kinder wenigstens mobil sein. Kuscheln, auf den Schoß nehmen etc. ist natürlich alles weiterhin möglich.
      Einen perfekten Zeitpunkt wird es nie geben. Aber du solltest dir auf jeden Fall für die ersten 2 besser 3 Wochen Unterstüzung suchen (am Anfang ist Liegen schon anstrengend). Wenn deine OP medizinische Notwendigkeit hat, kannst du bei der KK gegebenenfalls eine Haushaltshilfe beantragen….

      LG Silvia

  12. Antje 1. Dezember 2018 um 14:23 Uhr - Antworten

    OMG… Fast elf Jahre nach der Geburt meines Sohnes weiß ich jetzt endlich warum mein Bauch so ist wie er ist. Ich werde mit meinem Arzt darüber sprechen.

    • Silvia 1. Dezember 2018 um 14:48 Uhr - Antworten

      Hallo Antje,
      ich bin auch nur zufällig auf dieses Krankheitsbild gestoßen. Wenn man kein Glück hat und eine Hebamme oder Gyn hat, die sich auskennt, wird man darüber auch nicht aufgeklärt.
      Sprich unbedingt mit deinem Arzt darüber. Manche Ärzte kennen sich allerdings kaum aus, oder sie empfinden es nicht als wichtig (ist ja nur ein bissl Bauch..). Deswegen nicht zögern und ggf. auch eine zweite Meinung von einem anderen Arzt einholen.

      Ich wünsche dir, dass alles Gut wird!

      LG Silvia

Hinterlassen Sie einen Kommentar