[enthält Werbung] Unser Bald-Schulkind K1 zieht in sein eigenes Zimmer – und schläft dort mittlerweile in Bett Nummer Fünf! Meine Learnings aus dieser Misere und wie du diese Situation vermeiden kannst.

Hach ja, das Thema Baby- und Kinderbett ist bei uns irgendwie aus dem Ruder gelaufen.

Zuerst war da das klassische Gitterbettchen. Schnell kam da aber noch ein Beitstellbett dazu. Dann kam ein Geschwisterchen und das Kleinkind zog in ein Juniorbett. Und dann wurde Baby K2 zum Kleinkind, da bot sich eine Hochbettkombination an. Tja, und ein paar Jahre später zog das Bald-Schulkind K1 in ein eigenes Zimmer. Und man glaube es kaum: ganz oben auf der Wunschliste stand ein Autobett.

Und so geschah es, dass wir bereits das fünfte Kinderbett durch unseren Haushalt jagen in – mehr oder weniger – ebenso vielen Jahren.

Im Nachhinein ist Mama ja immer schlauer.  Hier also meine Tipps und Learnings zum Thema Baby- und Kinderbett ?

Alternative Babybetten: Gitterbett war gestern

Das friedlich schlafende Baby im Gitterbettchen ist ein Mythos! Oder aus meiner Erfahrung zumindest die Ausnahme. Die meisten Neugeborenen schlafen (am liebsten) auf und neben dir. Dicht neben dir.

Deswegen wurde auch das Beistellbett erfunden ? Das ist – neu gekauft – allerdings eine größere Investition für gerade einmal 6 Monate Nutzbarkeit. Noch unnützer war nur unser Gitterbett. Das haben wir schlussendlich quasi unbenutzt weitergegeben. Unsere Jungs schliefen die ersten Jahre bei uns mit im Bett – geplant war das allerdings nicht…

Apropos schlechter Babyschlaf: Allen Mamas in Spe kann ich an dieser Stelle den Tipp geben, sich die Baby-Hängematte aka Federwiege genauer anzusehen. Als ich diese entdeckte war bei uns der Babyschlaf-Drops schon gelutscht, ich habe aber bisher nur Positives zu diesem Babyschlafwunder gehört.

Bei der Federwiege nimmt das Baby eine ähnliche Position wie im Mutterleib ein – und sorgt damit für besseren Schlaf. Wenn du mehr zu diesem Thema wissen möchtest, kann ich dir zum Start die Beraterseite Federwiegen ans Herz legen.

Und das beste? Du kannst sie bei vielen Herstellern mieten! Das spart Geld und Nerven.

Eine spannende Alternative zum Gitterbett ist auch das Bodenbett nach Montessori. Das ist eigentlich nichts anderes als eine aufgepeppte Matratze auf dem Boden.

Kinder Traumhaus Modell Lina

Bodenbett nach Montessori als alternatives Babybett

So ein „offenes“ Baby- und Kinderbett ohne hohe Rundumvergitterung mag erst einmal befremdlich, ja sogar gefährlich wirken. Wenn du dir allerdings überlegst, dass es die ersten Kamikaze-Babys bereits mit 8 Monaten schaffen sich über das Gitterbett zu wuchten, relativiert sich diese Sichtweise ein wenig.

Im Nachhinein finde ich so ein Bodenbett super praktisch:

  • Du kannst sie lange nutzen, ohne dir über Bettgröße und Rausfallhöhe Gedanken machen zu müssen.
  • Wir Eltern können uns ohne Probleme mit hineinlegen, was super zum Stillen oder der Einschlafbegleitung ist.
  • Sie fördern die Selbständigkeit.
  • Und du kannst sie mit relative einfachen Mitteln bauen, umbauen und aufpeppen.

Eine ausführliche Beschreibung, Vor- und Nachteile des Montessori Bodenbetts sowie einige Hacks dazu findest du hier bei Nestbauzeit.

Erkenntnis zum Kinderbett: Zu groß gibt es nicht

Welches Kinderbett ist das Richtige in welchem Alter und wie große sollte so ein Kinderbett überhaupt sein?

Meine Antwort heute darauf ist: Kann ein Bett eigentlich zu groß sein? Was soll schon passieren – die Kiddis werden sich kaum darin verlaufen ?

Natürlich schaut so ein Zweijähriger in einem Bett der Größe 90×200 winzig klein aus. Und wir Mamas haben ja oftmals das Bedürfnis es unseren Kindern „kuschelig“ zu machen.

Für alle, die diese Übergangszeit stressfrei und ohne Neukauf bewältigen wollen sind modulare und mitwachsende Kinderbetten der heilige Gral.

Viele Babybetten lassen sich mit wenig Aufwand in ein Juniorbett umbauen, oder es kann zum Beispiel als Sitzbank weiter genutzt werden.

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Wer das verpasst hat oder vielleicht auch, weil ein Geschwisterchen unterwegs ist, der kann die nächste Übergangsphase mit einem mitwachsenden Juniorbett überbrücken. Diese lassen sich in der Regel ganz einfach zur Normalgröße verlängern. Ja, und wer noch weiter in der Familienplanung denkt, der sollte einmal einen Blick auf modulare Hoch- und Kombibetten werfen.

Extra: Unser bewährter Rausfallschutz

Egal welche Kinderbettgröße: Niemand möchte, dass sein Kind aus dem Bett fällt und sich weh tut. Die meisten Kinder- und Juniorbetten haben deshalb bereits einen integrierten Rausfallschutz an den Seiten.

Alternativ gibt es auch verschiedene Schutzbarrieren zum Nachrüsten. Diese können im Normalfall ganz einfach am Bettrahmen befestigt werden. Bei der Höhe des Rausfallschutzes solltest du jedoch berücksichtigen, dass die lieben Kleinen Nachts gegebenenfalls drüber klettern wollen. Er sollte daher nicht zuu hoch ausfallen.

Loonie Rausfallschutz als Alternative zu Bettschutzgitter

Loonie Rausfallschutz zur Sicherung des Kinderbettes

Wir haben zum Beispiel sehr gute Erfahrungen mit dem Loonie Rausfallschutz gemacht. Er ist easy in der Anwendung und sorgt bei uns seit Jahren zuverlässig dafür, dass die Jungs nicht aus ihren Betten rollen. Nähbegeisterte können so einen Rausfallschutz sicherlich auch einfach selbst nähen.

Das Bettenfazit der Geschicht

Als frischgebackene Eltern folgen wir gerne der Norm und hangeln uns vom Beistellbett zum Gitterbett, zum Juniorbett und vielleicht auch noch durch verschiedene Kinderbetten.

Vor allem in den ersten Jahren lohnt sich jedoch der Blick über den Tellerrand und auch Alternativen wie Federwiege oder Bodenbett in Betracht zu ziehen. Darüber hinaus gibt es tolle modulare und mitwachsende Bettenkonzepte zur Überbrückung der Übergangsphasen.

Irgendwann kommen die Minis dann mit ihren eigenen Wünschen um die Ecke. Bis es soweit ist, können wir abwarten, Tee trinken und es uns ein wenig einfacher machen ?

In welchen Betten schlafen euere Kids?

Silvia