//Mut zur Lücke: Warum ich weder koche noch bügele

Mut zur Lücke: Warum ich weder koche noch bügele

Zur Zeit läuft im Radio diese lustige Serie: die Future Family. Als Einstieg sagt der Junge darin immer diesen Satz: „Meine Mama kann alles. Außer Haushalt“.  Immer wenn ich dies höre, muss ich lachen. Denn er passt so super zu meiner eigenen Lebensphilosophie: Mut zur Lücke! Klar, wer mag schon gerne Haushalt? Die Wenigsten. Und ganz ohne geht es leider auch nicht. Zumindest nicht, wenn man nicht im Dreck und Müll versumpfen will und ab und zu auch etwas essen möchte.

Und Haushalt ist viel Arbeit. Katharina von Kinderleute hat einmal aufgeschrieben, wie viel Zeit sie in einer Woche in dieses Thema investiert. Insgesamt waren es 49 Stunden. NEUNUNDVIERZIG! Das bisschen Haushalt macht sich eben nicht von ganz allein. Nun bin ich ein Freund von Priorisierung. Und ich quäle mich auch nicht gerne selbst. Deswegen habe ich schon vor langer Zeit beschlossen, zwei Dinge einfach nicht zu tun: Kochen und Bügeln.

Wie, du kochst nicht?

Ich koche nicht, gar nicht. Meine Küche ist Deko, wirklich echt. Die meisten können sich das gar nicht vorstellen, wenn ich das so erzähle. Wie, nicht kochen? Aber das ist doch quasi ein MUSS für Mamas. Für die Guten zumindest. Stichwort gesunde Ernährung. Aber was soll ich sagen. Ich kann es einfach nicht. Und ich will es auch nicht können. Ich habe überhaupt keinen Spaß daran und die Zeit am Herd empfinde ich als vergebliche Lebensmühe. Ich habe vor der Geburt meiner Kindern nicht gekocht, und danach hat sich auch kein Gen aktiviert, so dass es mir plötzlich locker von der Hand ginge oder ich Freude daran hätte.

Gut, ein paar Nudeln oder Kartoffeln oder Fischstäbchen bekomme ich natürlich schon hin. Genauso, wie ein Päckchen Knorr Fix aufzureißen. Ich mag es eben bequem und schummele auch zwischendurch. Aber das ist nicht wirklich kochen, oder? Für mich ist es einfach ein Mysterium, wie man aus nackten Rohstoffen ein leckeres Gericht zaubern soll. Ein paar Mal habe ich es versucht… frage nicht! Und es geht ja nicht nur um das Kochen per se, sondern auch um das Einkaufen dafür. Frisch zu kochen bedeutet schließlich auch, frische Zutaten zu Hause zu haben, in der richtigen Kombination, zum richtigen Zeitpunkt. Wie gesagt: ein Mysterium.

Und bevor du fragst: Nein, ich koche auch keine Babybreie. Normalerweise spreche ich das nicht so offen aus. Das ist nämlich nichts, womit du den Beste-Mutti-des-Monats-Preis gewinnst. Die Realität ist, bei meinen Jungs ging es vom Stillen direkt in die Glässchenkost über. Dabei habe ich es tatsächlich versucht. Als Primo soweit war, habe ich Karotten gekauft, und Kartoffeln, und Kürbis. Dafür betrat ich das erste Mal einen Bioladen. Aber ganz ehrlich, keine Ahnung, wie man richtig dämpft. Die ersten Karotten sind mir gleich mal im Topf angebrannt. Und so wie ich das Gemüse totgekocht habe, waren da wahrscheinlich keine Vitaminüberlebende mehr. Primos Begeisterung hielt sich ebenfalls in Grenzen. Aufgetautes hat er schlichtweg verweigert. Jeden Tag eine Miniportion frisch zu kochen, hat mich einfach überfordert, allein schon die Logistik hierfür. Gläschen hingegen fand er super. Und ich auch. Und das war das.

Bügeln? Braucht kein Mensch

Meine zweite Unleidenschaft ist das Bügeln. Nicht, dass ich da aus Erfahrung sprechen würde. Ich habe in meinem ganzen Leben noch kein einziges Stück gebügelt. Ich besitze kein Bügeleisen, geschweige denn ein Brett. Bügeln ist doch eine absolute Zeitverschwendung. Lebenszeitverschwendung. Ich habe erst gar nicht damit angefangen. Allerdings laufe ich auch nicht zerknittert umher, als hätte ich in meiner Kleidung geschlafen. Dass ich nicht bügle, fällt keinem auf. Zumindest hat bis jetzt noch niemand etwas gesagt, und spätestens meine Mutter hätte bestimmt irgendwann Einspruch erhoben…

Bügeln kann man umgehen. Durch die Wahl pflegeleichter Materialien und vor allem durch die richtige Technik beim Waschen. Außer bei Handtüchern oder Bettwäsche lade ich die Waschmaschine nie bis oben hin voll. Darüber hinaus stelle ich das Schleuderprogramm auf höchstens 800 Umdrehungen. Das wichtigste aber ist es, die Kleidung möglichst sofort nach Ende des Waschprogramms aus der Maschine zu nehmen, sie auszuschütteln und fein säuberlich aufzuhängen. Wenn sie erst einmal ein paar Stunden nass in der Trommel gelegen hat, ist sie vollkommen zerknittert. Da hilft dann nur noch, sie noch einmal durch das Kurzprogramm zu schicken.

Hemden und Blusen gehören auf einen Bügel, der oberste Knopf geschlossen. Alles andere schön breit auf die Leine hängen. Wäscheklammern versuche ich zu vermeiden, den sie hinterlassen hässliche Abdrücke. Die getrocknete Wäsche niemals einfach in den Wäschekorb schmeißen und vergessen. Sonst war die ganze Arbeit umsonst. Also lieber noch einen Tag hängen lassen, wenn du im Stress bist. Ich falte die Kleidung direkt von der Leine herunter. Das gleiche gilt für den Trockner. Jeans & Co. am besten noch warm glatt streichen und falten. Andernfalls droht auch hier der Knitteralarm.

Das alles klingt erst mal sehr kompliziert und ziemlich anstrengend. Keine Sorge, dass ist es nicht. Vor allem nicht, wenn man die Alternative dazu bedenkt: stundenlanges Bügeln, wo man die Zeit doch soviel sinnvoller verbringen könnte!

Mehr Mut zur Lücke

Ich koche nicht. Ich bügle nicht. Bei dieser Aussage stehen mir meistens Menschen mit offenen Mündern und ungläubigen Blicken gegenüber. Doch ich kann deutlich sagen: Es ist möglich. Bei uns zu Hause gibt es eben keine „Schwarzen Linguine an leichter Tomaten-Avocado-Salsa – Jus“, sondern Wienerle an Salzkartoffeln. Und sollte ein Kleidungstück trotz perfektem Aufhängprozess zerknittert daherkommen, so hat es keinen Platz in meinem Kleiderschrank verdient. So ist es einfach.

Liebe Mamas da draußen. Dieses Motto gilt natürlich nicht nur für das Kochen und Bügeln. Müssen MÜSST ihr gar nichts. Der Mut zur Lücke wird belohnt durch mehr Freiheit und Zufriedenheit, zumindest für euch selbst. Auch wenn sich die Begeisterung anderer in Grenzen hält. Und das ist erlaubt. Auch für Mamas.

Silvia

Bildquelle: Gratisography / @Ryan McGuire

2017-09-27T23:46:21+00:00 Kategorien: Mamaleben|Tags: |

28 Comments

  1. Nadine 11. April 2017 um 14:27 Uhr - Antworten

    Hey, endlich eine Verbündete ☺Bei uns daheim wird auch nicht gebügelt. Schade um die Zeit.
    Eine richtige Köchin bin ich auch nicht. Bei uns gibt es weder Braten und Klöße und wir überleben auch ☺.
    Mach weiter so, du bist wenigstens ehrlich und direkt. LG

    • Silvia 11. April 2017 um 19:37 Uhr - Antworten

      Liebe Nadine,
      vielen Dank für das nette Feedback. Ich freue mich dass dir meine Beiträge gefallen.
      Mir tut es gut, manchmal einfach auszusprechen bzw. aufzuschreiben was ich über manche Dinge denke oder was mich nervt…
      Und ich denke vielen Müttern geht es ähnlich. Man spricht nur nicht darüber. Es gibt schließlich diese „Mutter-Bild“ das wir im Hinterkopf haben und an dem wir uns selbst gerne messen.

      LG Silvia

  2. Mama geht online 27. April 2017 um 14:39 Uhr - Antworten

    Hallo Silvia
    Also ich bügle auch nichts. Wir besitzen zwar ein Bügeleisen und Bügelbrett, aber das hat mein Mann mit in die Beziehung gebracht. Ich hatte so etwas auch noch nie. Bei uns bügelt nur mein Mann und zwar nur seine eigenen Hemden. Weil wieso soll ich seine Hemden bügeln? Sind ja nicht meine! Klappt wunderbar. Und das Zauberstück ist wirklich das knitterfreie Aufhängen der Wäsche! Easy!
    Ganz liebe Grüße
    Anke

  3. Elli 18. Juni 2017 um 20:14 Uhr - Antworten

    Dieser Blog ist großartig! Deine Texte sprechen mir sowas von aus der Seele und glaub‘ mir, ich kann soviel von dem was du schreibst, nachvollziehen – angefangen beim paranoiden schwangeren Ich, bis zum nur im FAHRENDEN Kinderwagen oder bei der LAUFENDEN Mama im Tuch schlafenden Kind.
    Herzliche Grüße, wir machen das toll, auch wenn wir oft fix und alle sind 🙂

    • Silvia Erhard 18. Juni 2017 um 20:42 Uhr - Antworten

      Liebe Elli,
      vielen Dank für das Kompliment! Freut mich, dass dir mein Blog gefällt. Fix und alle sind wir oft, aber wir schaffen das 🙂

      LG Silvia

  4. Anke 4. Juli 2017 um 7:00 Uhr - Antworten

    Yeah! Da bin ich sowas von bei Dir! Sehr schöner und ehrlicher Beitrag. Ich bügle auch nicht, kochen tue ich ganz gern, deshalb darf sich meine Familie manchmal daran erfreuen 🙂

  5. Mama1988 11. Juli 2017 um 12:17 Uhr - Antworten

    Du bist mir sehr sympathisch, super Text😂Danke dafür! Sehr erfrischend zu lesen!
    Ich hasse kochen (ich kann ich es nicht und will es auch nicht können,ich stehe dazu, dass ich eine Maggi-Fix-,Köchin‘ bin ) und mein Bügeleisen verstaubt seit Jahren im Schrank…
    Der Aufwand zu kochen ist mir einfach zu groß. Man stellt sich ewig in die Küche, innerhalb kürzester Zeit ist alles verdrückt und dann steht man da und kann alles wieder sauber machen. Nicht mit mir! Die Zeit kann ich sinnvoller nutzen.
    Zum bügeln habe ich weder Lust noch Zeit 😃
    Über Kommentare wie z.B.von meiner 8jährigenTochter :,Mama, du könntest auch mal wieder bügeln…‘ oder von meiner Mama:,wie kannst du dein Kind in so ungebügelten Hosen raus lassen,da muss man sich ja schämen ‚ usw. kann ich lächeln.
    Viele Grüße

    • Silvia 11. Juli 2017 um 18:36 Uhr - Antworten

      Hallo!
      ja, wir verstehen uns. Für mich ist auch das Aufwand-Nutzen-Verhältnis des Kochens viel zu unausgeglichen! Ist nicht so, dass ich nicht gerne gute Küche genieße (was ich allerdings selbst nicht hinbekomme) – aber mich selbst dafür an den Herd zu stellen ist es mir einfach nicht wert… naja und mit dem Bügeln habe ich gar nicht erst angefangen 🙂

      LG Silvia

  6. Mareike 13. August 2017 um 14:54 Uhr - Antworten

    Hallo zusammen!
    Ich finde diesen Text sehr erfrischend und ermutigend. Ich hasse es zu bügeln, aber so habe ich es noch nie probiert die Wäsche zu machen. Ich werde es sofort ausprobieren 😉 Ich kann zwar kochen ( und laut meinem Mann schmeckt es auch sehr gut) aber oft habe ich die Lust verloren. Irgendein Kind nörgelt nämlich immer „das mag ich nicht“, „Gemüse ist zu gesund“ , “ Ich will lieber nur Nudeln“ …… und so weiter. Wenn die Kinder jegliches Gemüse und so weiter verschmähen dann nutzt das frische und gesunde Kochen einem auch nichts.
    Gruss Mareike

    • Silvia 13. August 2017 um 20:57 Uhr - Antworten

      Liebe Mareike,

      freut mich, dass ich dich mit meinem Text ermutige! Das mit dem Nörgeln kenne ich auch – da werden selbst die vorher noch gewünschten Butternudeln auf dem Teller liegen gelassen…
      Es geht einfach darum, dass wir auch als Mamas nicht alles machen müssen, was so vermeintlich zum Mamasein oder auch Hausfrau-sein dazugehört. Ich will nicht jeden Tag Dinge tun, die ich hasse, nur „weil es eben dazugehört“. Klar lass ich niemanden verhungern und niemand läuft in dreckigen Knitterkleidern herum – aber man muss es ja nicht in Perfektion tun 🙂

      LG Silvia

  7. Lisa 18. August 2017 um 9:43 Uhr - Antworten

    Chapeau! Ein grundehrlicher, schnörkelloser Text. Deine Einstellung gefällt mir sehr, sehr gut, vor allem in Zeiten des Obermegainstagramsuperwomanperfektionismus!
    Lisa

    • Silvia 18. August 2017 um 12:25 Uhr - Antworten

      Liebe Lisa,

      da bleib mir nicht viel zu sagen als: Vielen Dank! Und Obermegainstagramsuperwomanperfektionismus – saugeil, muss ich mir merken!

      LG Silvia

  8. Angela 18. August 2017 um 14:04 Uhr - Antworten

    Bei mir wird gebügelt, was gerade angezogen werden soll. Wenns unbedingt sein muss. Und gekocht wird nur, was schnell und einfach geht. Da bin ich auch recht kreativ. Aber das Planen der der Gerichte für die ganze Woche und das Einkaufen der gesamten Zutaten liegt mir nicht. Was mich aber viel mehr beschäftigt: Ich hasse das Staubsaugen! Und Wischen ist auch nicht so mein Ding. Jedenfalls nicht so oft. Es ödet mich an, immer wieder sauber zu machen und kurze Zeit später siehts fast wieder aus wie vorher. Mut zu dieser Lücke hab ich da aber nicht. Aber Mut zur Putzfrau. Wenigstens einmal die Woche. Das gönne ich mir jetzt!

    • Silvia 18. August 2017 um 20:43 Uhr - Antworten

      Liebe Angela,

      You go Girl! Gefällt mir gut dein Ansatz… als absolute Versager-Hausfrau und Putzmuffel werde ich mir das vielleicht auch gönnen 🙂

      LG Silvia

  9. Reni 27. Dezember 2017 um 20:32 Uhr - Antworten

    Super!! Bügeleisen finde ich auch unnötig!
    Aber eine Frage: Was esst ihr jeden Tag wenn ihr nicht kocht?? Das wär ja `n Traum wenn ich das auch reduzieren könnte…
    Viele Grüße!

    • Silvia 28. Dezember 2017 um 7:20 Uhr - Antworten

      Hallo Reni!
      Also unter der Woche sind die Jungs ja im Kindergarten, da bekommen sie täglich ein Drei-Gänge-Menü 🙂 Und ansonsten gibt es eben nur ganz einfache Sachen. Ich werfe ein paar Fischstäbchen in die Pfanne, es gibt Butternudeln (oder mit Fertigpesto), Pellkartoffeln mit Cheddar oder Uncle Benz Risi Bisi – das qulifiziert bei mir aber nicht als „Kochen“, mehr als warm-machen 🙂
      Und sonst gibt es bei uns einfach täglich Brotzzeit, gerne mit viel Rohkost. Ich möchte einfach nicht viel und lange in der Küche stehen. Das ist für uns ein guter Kompromiss.

      LG Silvia

  10. Beate Axel-Naumann 6. März 2018 um 18:22 Uhr - Antworten

    Gar nicht so schlecht,es geht auch ohne Kochen,lieber ein leckeres Brot und Rohkost als ein totgekochtes 3 Gänge Menue.

    • Silvia 7. März 2018 um 9:28 Uhr - Antworten

      Hallo Beate,
      genau 🙂 auserdem eine entspanntere Mutter, denn wir waren nicht 2 Stunden am Herd gestanden für ein Gericht, dass dann die Kids (an diesem Tag) doch nicht mögen….

      LG Silvia

  11. Sue 16. März 2018 um 12:26 Uhr - Antworten

    Oh Mann, heute muss mein Glückstag sein- es gibt Mütter wie mich! Du glaubst gar nicht wie schnell und mit Begeisterung ich deinen Blogbeitrag gelesen habe! Vielen Dank für dein Outing- ich oute mich mit! Yes!

    • Silvia 18. März 2018 um 6:59 Uhr - Antworten

      Hallo Sue,

      Jaaa, uns gibt es 🙂 Schön dass du da bist und vielen Dank für deine ehrlichen Worte! Kochabstinenzer, Haushaltsverweigerer, Bastelspastiker…hier bist du richtig 🙂

      LG Silvia

  12. Rike 23. März 2018 um 9:11 Uhr - Antworten

    Durch Zufall bin ich auf diesen Beitrag gestoßen. Du glaubst gar nicht, WIE VIELE wir wirklich sind! Kaum eine meiner Freundinnen mag das elendige Kochen, was dann eh nicht gegessen wird. „Bei uns gabs heute WIEDER Nudelsuppe!“ Na und? Meine Mutter kann nicht kochen. Von wem sollte ich es abgucken? Gebügelt hat sie auch nicht. Damit fange ich gerade erst an und es ist schrecklich. Ich werfe alles in den Trockner und vergesse die Wäsche dann auch gerne mal nen Tag in der Maschine. Aber dein Tipp mit „gleich zusammenlegen“ (funktioniert auch direkt nachdem der Trockner fertig ist) ist wirklich gut. Noch mehr als Bügeln hasse ich allerdings Wäsche auf- und abhängen. Deshalb muss eine Trockner-Lösung her.
    Zum Thema kochen: nachdem ich mir jahrelang Stress gemacht habe, wie ich meine bald drei Kinder, meinen Mann und mich „gesund“ ernähren kann, bin ich über den Minimalismus auch zur „minimalistischen Küche“ gekommen. Ich habe mir auf kleine Zettel unsere Gerichte geschrieben, die wir eh dauernd und vor allem GERNE essen. Beim Durchblättern hab ich immer ne Idee und die Zutaten sind auch meist vorrätig. Dazu gibts immer Rohkost, so essen alle ihr Obst und Gemüse am liebsten. Also z.B. Kartoffelbrei, Rührei und Rohkost. Oder mal Fleisch statt Ei. Die meisten „Fix-Produkte“ kann ich inzwischen simpel selbst herstellen. Geht auch. Wenn man Lust dazu hat.
    Ich finde es super, dass Kochen für manche Entspannung und geistige Entfaltung ist. Für mich halt nicht. Aufräumen, putzen und Wäsche machen gehört wohl bei den wenigsten zum größten Vergnügen, es muss aber leider gemacht werden. Aber dann bitte so simpel wie möglich. Reduzierung von Kram hilft da ungemein.

    Danke für den Artikel. Du bist nicht allein!

    PS: darf ich deinen Artikel in einem meiner nächsten Blogartikel erwähnen oder verlinken? 😉

    • Silvia 24. März 2018 um 7:08 Uhr - Antworten

      Hallo Rike,
      haha, wie geil 🙂 Nein, alleine sind wir wirklich nicht. Deine Idee mit dem Easy Peasy Rezeptbuch ist auch klasse. So was in der Art hab ich auch – naja, im Kopf (Butternudeln, Fischstäbchen, Milchreis… 🙂 🙂 )
      Alles in den Trockner schmeißen trau ich mich aber nicht. Hab immer Angst, dass die feineren Sachen dadurch kaputt gehen.
      Natürlich darfst du mich gerne verlinken, wenn du mir Bescheid gibst, kann ich dies hier auch tun! Für noch mehr Inspiration für „faule, talentfreie Mamas“ 🙂

      LG Silvia

  13. Silke 25. März 2018 um 14:41 Uhr - Antworten

    Hallo! Also ihh bügle auch NICHTS und sehe auch die Notwendigkeit nicht. Außer für Herrenhemden, aber das macht mein Mann selbst. Es soll ja sogar Menschen geben, die Bettwäsche bügeln!!! Mir unverständlich. Kochen tu ich ungern, aber ich esse gern frisch gekocht, also muss es halt sein. Was ich allen ans Herz legen möchte: ein Staubsaugroboter! Wir haben seit 8 Monaten einen und wir lieben ihn! Unserer hat 125 Euro gekostet und ist jeden Cent wert. Für die aktuellen Modelle muss man also kein Vermögen mehr ausgeben. Er kann auch feucht wischen! Eine lebensverändernde Erfindung! Lg Silke

    • Silvia 25. März 2018 um 19:28 Uhr - Antworten

      Hallo Silke,
      find ich super, dass dein Mann selbst bügelt! Ist auch meine Einstellung – und plötzlich geht es auch ohne 🙂
      Der Staubsaugerroboter ist wirklich ein guter Tipp. Meine Eltern haben einen..das einzige was mich daran noch hindert ist, dass alles aufgeräumt sein muss (also möglichst wenig am Boden liegen oder stehen, damit er gut funktioniert.. So zumindest mein Eindruck. Aber grundsätzlich bin ich Team Technik!!

      LG Silvia

  14. Beti 3. April 2018 um 22:12 Uhr - Antworten

    Hallo,
    Also ich bügele auch nur das was gerade sehr verknittert ist.. oder was man eben mal schnell anzieht.. ansonsten wird alles andere direkt aus dem Trockner zusammen gelegt und im Schrank verstaut..
    Putzen: da ich ziemlich ungerne putze haben wir bei bei der Küchenplanung, eine abgehängte Decke über den Hängeschränken geplant, damit dazwischen kein „stauraum“ entsteht, was ich immer sehr nervig fand zu putzen.. ansonsten auch ein Staubsaugroboter für den 1 Stock.. in den Bädern und Garderobe nur Hängeschränke damit der Boden leichter gereinigt werden kann.. bei 200quadratmetern :/
    Naja jedenfalls koche ich ziemlich gerne frisch aber das einkaufen nervt schon ziemlich.. lasse es meistens meinem Mann nach der Arbeit erledigen..
    Danke für deinen Blog.. toll dass ich nicht alleine bin 😉
    Lg

    • Silvia 4. April 2018 um 7:31 Uhr - Antworten

      Hallo Beti,
      da hast du recht, warum es sich schwieriger machen als es eh schon ist – und Mann einspannen find ich auch super! Da hast du wirklich ein paar gute Tipps mitgebracht. Das mit dem Staubsaugerroboter höre ich jetzt auch schon zum zweiten Mal – muss mich echt mal erkundigen. Mit kleinen Kindern dauert es ja gerade mal 3 Sekunden bis wir in Bröselworld leben 🙂

      Danke für dein Feedback!
      LG Silvia

  15. Nadine 4. Juli 2018 um 14:08 Uhr - Antworten

    Danke danke danke:-) ich bin so glücklich, dass ich deinen Beitrag gefunden habe. Du sprichst mir aus der Seele. Ich hasse kochen… Ich kann nicht verstehen ,dass man daran Spaß hat. Ich versuche es immer wieder,aber jedes mal stelle ich fest, das ich es hasse.dieses planen,Einkaufen kochen und dann noch aufräumen.schrecklich. andererseits habe ich immer ein schlechtes gewissen und denke mir,du musst aber frisch kochen.das machen alle so und du willst dich doch gesund ernähren.. Aber dein Beitrag hat mich von diesem Gedanken befreit. Ich muss gar nix. Bitte schreibe weiterhin so tolle authentische beiträge.das hilft mir sehr. Ich denke immer ,dass ich alleine mit dem Problem bin.zum Glück nicht:-).

    • Silvia 4. Juli 2018 um 19:28 Uhr - Antworten

      Hallo Nadine,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Und nein, mit diesen Gedanken bist du nicht alleine. Sind wir nicht alleine. Ich glaube es gibt viele Mamas da draußen, die lieber nicht so viel kochen würden. Aber irgendwie scheint es zum Mama-Klischee zu gehören… dabei musst du nicht stundenlang am Herd stehen um deine Kinder gesund zu ernähren. Was spricht denn gegen Rohkost. Oder einfach Obst. Brotzeit. Oder auch das ein oder andere Convenience-Food wie Buttergemüse oder Reibekuchen?

      Fühl dich gedrückt und nimm es einfach locker. Wer gekochtes Essen haben möchte darf sich nämlich gerne selbst an den Herd stellen 🙂

      LG Silvia

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