//Mamassentials: 13 Blogger verraten dir ihre wichtigsten Alltagshelfer im ersten Babyjahr

Mamassentials: 13 Blogger verraten dir ihre wichtigsten Alltagshelfer im ersten Babyjahr

Die Baby – Erstausstattungsliste. Eine tolle Sache. Auf ihr stehen alle Dinge, die man für den neuen Erdenbürger so braucht. Stunden habe ich damit verbracht, mich mit den einzelnen Produkten auseinanderzusetzen. Ich habe Erfahrungsberichte und Tests gelesen, um ja den perfekten Kindersitz, den perfekten Schlafsack, die perfekte Babymatratze zu kaufen. Als alle Punkte auf der Liste abgearbeitet waren, konnte es losgehen mit dem Mutterwerden. Ich fühlte mich vorbereitet.

Mamassentials – die geheime Liste

Denkste! Denn es gibt noch eine andere Liste. Eine, die man nicht im World Wide Web herunterladen kann. Eine geheime Liste, die nur in den Köpfen der abermillionen Mütter da draußen existiert: Eine Erstausstattungsliste für Mütter – die Mamassentials. Diese Liste enthält Nervenschoner, Spannungsentschärfer, Stressreduzierer und Lieblingshelfer, ohne die der Mamaalltag deutlicher härter zu bewältigen wäre.

Ich möchte solch eine praxiserprobte Liste für alle frischgebackenen Jungmamas erstellen, mit all den großen und kleinen bewährten Helferlein. Den Anfang hierfür machen diese 13 tollen Mamablogger und verraten uns ihre persönlichen Top drei Mamassentials:

Stadt Land Mama:

Beim Blog-Magazin Stadt Land Mama für ‚überalle‘ Eltern ist der Name Programm: Hier schreiben die Stadtmama Katharina und die Landmama Lisa ungeschönt und ehrlich über den Alltag und das Besondere mit ihren drei Kindern, über Schönes und Ärgerliches, Lustiges und Trauriges:

„Ganz oben auf unsere Liste steht die gute Freundin, die das Baby mal um den Block schiebt, damit man als frischgebackene Mama wenigstens ab und zu in Ruhe duschen kann. Außerdem war die Babywippe von Babybörn ein echter Nervenschoner. Die Wippe schaukelt, sobald das Baby sich bewegt und das lieben einfach alle Babys! Und für die Großstadt ist der Lieferservice vom Supermarkt eine tolle Sache. Der erspart einem lätiges Tütenschleppen…“

Mini & Mami

Mini & Mami ist Lenas Liebeserklärung an das Leben als Familie und allem was dazu gehört. Neben Alltagsgeschichten und Wissenswertem rund um das Familienglück kannst du auf ihrem Blog auch viele tolle Reiseziele entdecken: liebevoll ausgewählte, spannende Fleckchen Erde – natürlich immer familienfreundlich!

„Platz Nr. 3 –  Kaffee, Kaffee & Kaffee: Hier geht’s mir vermutlich wie vielen von euch. Gerade im ersten Lebensjahr hatte ich die ein oder andere Tasse Cappuchino dringend nötig. Das ist wie Wellness für die Seele, ein kurzer Moment der Ruhe, inmitten von Chaos & Trubel. Meine kleine Mamazeit – die wir uns alle mehr als verdient haben! Ob das jetzt wie bei mir ein“ Energiekick „ ist, oder Sport, eine kleiner Spaziergang, gute Musik! Gönnt euch was! ?

Platz Nr. 2 – „Quetschies“  & Dinkelstangen – Hachja, das leckere Fruchtmus macht Kinder einfach glücklich, oder? Also meine in jedem Fall. Es lohnt sich, immer welche auf Vorrat in der Handtasche zu haben, und bei Bedarf herauszuzaubern. So lässt sich jede noch so lange Wartezeit an der Kasse, bei der Post oder in Bus & Bahn überbrücken.

Platz Nr. 1 *Trommelwirbel* – Tragetuch & Rucksacktrage – ich kann ja gar nicht oft genug sagen, wie mir mein erstes Tragetuch das Leben mit den Minis erleichtert hat. Gerade bei Kind Nr. 2 sind und waren die Nerven durch die Mehfachbelastung oftmals sehr angeschlagen. Einer schreit immer – ihr kennt das! ? Und so wurden die Kids abwechselnd (manchmal sogar gleichzeitig) getragen – je nachdem, wer gerade mehr Kuschelbedarf hatte, gerade krank oder müde war. Und schon sind alle zufrieden, während Mama das Abendessen vorbereiten kann! Perfekt!“

Mamasdaily:

Die liebe Yvi von Mamasdaily ist eine Vollzeit- und Vollblutmutter. Nach der Frühchengeburt ihres Sohnes hat sie das bloggen für sich entdeckt. Dort nimmt sie dich mit auf ihrer persönlichen Reise durch das Mama-sein und spricht über alles, was ihr auf diesem Weg begegnet. Darüber hinaus kannst du Yvi auch als Expertin für Frühchen beim Mama & Baby antreffen.

„Zu meinen Mamassentials gehört definitiv mein Pürierstab. Ich habe alles selbst püriert und ohne ihn wäre ich aufgeschmissen gewesen! Darüber hinaus gehört auch meine Babytrage zu den Top Drei Alltagshelfern. Ich liebe dieses Teil und mein Sohn liebt es auch (zum Glück). Die Trage haben wir quasi überall genutzt, auch gut und gerne mal beim Staubsaugen 🙂 Und was absolut hilfreich und empfehlenswert für Babys im ersten Jahr ist, ist ein Dampfsterilisator für alle Fläschchen und Schnuller etc. Damit geht es super schnell und alles ist gleich wieder startklar. Optimal das Teil!“

Kultmama

Bei der alleinerziehenden Münchnerin Silke von Kultmama geht es um Kinder, Chaos und Kultur. In ihrem Blog schreibt sie über die Herausforderungen alleinerziehender Mütter sowie über das Leben und den Alltag in München. Darüber hinaus berichtet Silke über empfehlenswerte Urlaubs- und Ausflugsziele, vor allem in und um München, aber nicht nur.

„Mein Sohn ist mittlerweile fünf Jahre alt, aber ich kann mich daran erinnern, dass ich zur Entspannung gerne Schokolade gegessen habe oder Kuchen. Da ich ganz lange gestillt habe, konnte ich auf Alkohol als Stressreduzierer nur wenig zurückgreifen. Abends nach dem letzten Stillen hab ich mir mal ein Glas Weißwein gegönnt. Außerdem hatte ich für ein paar Monate eine Putzfrau, die sich zusätzlich um die Bügelwäsche gekümmert hat. Ab und zu bin ich mittags zum Essen ins Restaurant gegangen mit Kinderwagen. Über groupon.de gewann ich einen Gutschein über 30 Euro für einmal gründliches Bad putzen mit Reinigung der Kacheln. Also: Hab mir schon was gegönnt!“

Beatrice Confuss

Mit drei Kinder in nur vier Jahren ist Beatrice Confuss sicherlich eine der Top-Adressen, wenn es um kleine Helferlein im Mamalltag geht! Sie bezeichnet sich selbst als konfuses Gemüt und als Glucke. Ich nenne das liebenswerte Vollblutmutter. Auf ihrem Blog lässt sie dich teilhaben an ihrer Familie, ihrem Alltag, ihren schönsten Erlebnissen, aber auch größten Mißgeschicken.

„Vor allem für die ersten Wochen halfen mir Stillkugeln oder auch Energiekugeln genannt – mein Retter Nr. 1.  Rezepte hierzu gibt es mannigfaltig im Netz. Stillkugeln retteten mich schnell und gut vor Hungerattacken. Im Kühlschrank aufgehoben, konnte ich mir immer schnell im Vorbeigehen eine Stillkugel in den Mund schieben, wenn mich der Hunger überfiel, aber das Baby mir keine Möglichkeit ließ, etwas zu essen. Das war für mich der Hit. Und diese Kugeln halten auch länger satt, als ein paar blöde Kekse. Es lohnt sich, welche für die ersten Wochen vorzubereiten. Essen war für mich ohnehin ein Thema. Ich freute mich immer, wenn mir jemand etwas richtiges zu Essen machte.

Das Tragetuch war Retter Nr. 2. Wenn man ein Kind hat, das sich nicht gut ablegen oder sich nicht von jemand anderem nehmen lässt oder man ohnehin alleine mit dem Baby ist, dann habe ich das Kind im Tragetuch gehabt. Die Hände waren frei und das Baby zufrieden.

Retter Nr. 3 war ein Türschutzgitter. Obwohl wir in einer Wohnung ohne Treppen wohnten, habe ich in die Kinderzimmertür ein Türschutzgitter geklemmt/geschraubt. Als die Babys mobil wurden, konnte ich sie im Kinderzimmer sorglos und sicher rumkrabbeln lassen.

Ich muss einen 4. Punkt anführen, der in Kombination mit dem Türschutzgitter Gold wert war. Ich hatte mir eine Matratze ins Kinderzimmer gelegt. Die diente als Kuschelecke und die ersten Monate als mein Nachtlager, aber auch als Mittagsschlafplatz. Mit Baby/s und wieder schwanger war ich immer so müde. Wenn es nicht mehr ging, legte ich mich nachmittags ins Kinderzimmer auf die Matratze und schlief. Das/die Kinder spielten dann neben mir, aber konnten nicht raus und waren sicher.“

Youngmumblogging

Was als typischer Mamablog begann, entwickelte sich langsam zu Youngmumcooking. Die Leidenschaft zum Kochen und Backen, gerne auch vegetarisch oder vegan, hat sich hier durchgesetzt. Verena versorgt dich mit leckeren Rezepten für die ganze Familie. Egal ob Powersmoothies für den Start in den Tag, kleinkindgerechte Küche oder süße Verführungen – bei ihr wirst du fündig!

Der Smoothie: Als ich noch stillende Mama war, brauchte mein Körper sehr viel Kraft und Energie. Mein Frühstück bestand damals meist aus einem Marmelade-Butter-Brot. Nicht besonders gesund und auf keinen Fall reich an Vitaminen. So habe ich mich nach der ersten überstandenen Grippe, die mich einen Monat nach der Geburt meines Zwergis erwischte, schlau gemacht. Das war der Weg zu meinem allerliebsten Smoothie. Als ich begonnen hatte, jeden Tag mit einem Smoothie zu starten, ging es mir immer besser und mein Körper hatte genügend Energie für den Mama-Alltag!

Loslassen – Tee: Trinken ist besonders wichtig, vor allem beim Stillen. Ich habe also einen Tee gesucht, der lecker schmeckt und mich entspannen lässt. Da ich ein großer Sonnentor-Fan bin, habe ich den Loslassen-Tee für mich entdeckt.

Babytrage Mysol von Girasol: Mein Zwergi hat besonders anfangs das Tragen gehasst. So bin ich zu dem Entschluss gekommen: Eine andere Trage muss her! Ich habe im Internet geforscht und bin nach langer Sucherei auf die Babytrage von Girasol gestoßen. Wir waren von Anfang an beide sehr glücklich mit ihr und sie kommt heute noch ab und zu zum Einsatz.“

Kinderleute

Sie ist eine Chaos-Mutter von zwei und Journalistin, mag es gerne zügig und hasst „Hinstellscheiße“. Katharina ist auf jeden Fall ein Original und das spiegelt sich auch auf ihrem Blog wieder. Meinungsstark schreibt sie über alles, was sie beschäftigt und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Und dabei ist sie nicht allein: Omas Senf gibt es noch obendrauf!

Leggins: Sommer wie Winter: Solange ich noch nicht in meine alten Jeans reingepasst habe, waren Leggins für mich immer die erste Wahl. Sieht einigermaßen hübsch aus und vor allem: Man fühlt sich nicht wie eine Presswurst. Für ein besseres Körpergefühl sind Leggins das A und O.

Tragetuch: Zählt das als Mama-Utensil? Ich glaube schon! Denn abgesehen davon, dass im Tragetuch zu schlafen für das Baby das allerschönste ist, war es auch für mich ideal, mein Baby ganz nah bei mir zu haben. Die imaginäre Nabelschnur wird ja nur langsam dünner.

Buch mit Gedichten: Einem Baby ist es eigentlich egal, was man ihm vorliest. Es hört gerne Mamas Stimme und Reime lieben Babys sowieso. Schlecht gedichteten Baby-Schmarrn konnte ich nie leiden. Das hat mich nur genervt. Also habe ich meinen Kindern als Baby Schillergedichte, Fontanes Herrn von Ribbeck und viele mehr vorgelesen. Das hat mich geistig gefordert und gleichzeitig das Baby zufriedengestellt. Win-Win.“

Küstenkidsunterwegs

Die Küstenmami ist mit ihren beiden Küstenkindern im schönen Norden unterwegs. Auf ihrem Blog nimmt sie dich mit auf Familienabenteuer, versorgt dich aber auch mit schönen Bastelideen, leckeren Rezepten, familienfreundlichen Ausflugstipps, Empfehlungen für Kindermode und -ausstattung und ganz vielen Bildern vom Meer.

„Geholfen hat auf jeden Fall, immer eine Tragehilfe griffbereit zu haben. Sei es das Tragetuch, die Manduca oder die Marsupi: Die Kids haben sich darin total wohlgefühlt, wunderbar beruhigt und teils sogar geschlafen. Und ich hatte die Hände frei: Für die Hausarbeit, fürs Tippen/Bloggen oder auch einfach mal ein gutes Buch zum Entspannen.

Aber auch das Seelenfutter ist unverzichtbar: Pasta Bolognese! Das war für mich Nervennahrung pur. Sie gab mir die Power, die ich für’s Stillen brauchte, und als die Kids älter wurden, mochten sie sie auch 🙂

Dies ist kein „Ding“, aber eine Wohltat in jeder Hinsicht: Ans Meer fahren! Da werden Körper und Geist durchgepustet, und die Kids fanden und finden es jedesmal klasse. Und wenn das gerade nicht geht: Ein See oder der nächste schöne Bach tun es auch. Hauptsache, mal rauskommen und durchatmen!“

Grosseköpfe

Bei Grosseköpfe schreibt ein Elternpaar aus Berlin, Alu und Konsti, über ihr Leben, ihre drei Kinder und ihre Stadt. Sowohl aus Mama-als auch Papa-Sicht – immer offen, immer ehrlich. Sie lieben das Reisen, die Mode und die Kunst. Auf ihrem Blog kannst du eintauchen in die Hauptstadtabenteuer des symphatischen Gespanns und  Teil ihrer Welt werden.

„Also ohne frische Luft, gute Freunde und jeder Menge Schokopudding mit Sahne hätte ich die ersten Jahre nie geschafft! Wenn es stressig wird, geht es raus. Ob Trage, oder Kinderwagen – egal. Gute Freunde helfen mir beim erden. Sie reden mit mir, hören zu und ertragen mein Gejammer. Und Schokopudding sollte wirklich jeder Mensch zu Hause haben (wir haben immer normalen und Soja hier). Das Leben mit Kindern ist eben kein Zucker schlecken, aber immer spannend.“

Frau Mutter

Die liebe Nina von Frau Mutter nimmt es mit Humor. Ob Trotzanfall, Mittelohrentzündung oder Haushaltschaos, als bekennende Satirikerin bringt sie alles auf ihre ganz eigene Art zu Papier. Ein ganzes Buch hat sie dabei mit ihren Alltagsgeschichten schon befüllen können! Darüber hinaus findest du auf ihrem Blog interessante Interviews, spannende Reiseberichte, tolle Gewinnspiele und vieles mehr.

„Ganz wichtig ist es rauszugehen! Eine „change of scene“ hilft manchmal schon einem Baby. Frischluft und Bewegung tun außerdem gut. Dann brauchte ich immer einen Belohnungskuchen! Ja, ich habe im ersten Jahr gar nicht erst versucht, abzunehmen. Aber ich habe mich mit schönen Kuchen oder Desserts verwöhnt, wenn die Nacht mal wieder kurz war. Und zuletzt, Zeitschriften! Ein Buch zu lesen ist schwer, aber kleinere Häppchen gehen. Das hat mich immer mal wieder geistig woanders hingebeamt“

ME Super Mom

Jette von ME Super Mom sieht sich selbst nicht als die typische Vorzeige-Mutter, und das möchte sie auch gar nicht sein. Unverblümt schreibt sie über ihren Mamaalltag mit drei Kindern, über das, was sie liebt, und das, was sie nervt, und auch das, was sie als Frau interessiert, jenseits des Mutterglücks: Reisen, Fashion und Lifestyle.

„Hmm, meine drei Nervenschoner? Es gibt so viel, das fällt schwer. Auf jeden Fall gutes Essen, zum Beispiel von Gesund & Mutter, was nur noch erhitzt werden muss. Nichts ist schlimmer, als Hunger zu haben und man hat nur so Kram zu Hause und futtert sinnlos rum. Gutes Essen ist wichtig. Naja, Netflix finde ich auch wichtig – hihi. Als drittes, das ist schwierig, weil es etwas mehr ist. Ich fasse es mal unter Wellness zusammen: Eine tolle Gesichtspflege und Körperlotion und einen teuren, kuschligen Cardigan oder Pullover und eine Wohlfühlhose. Auch wenn man ein paar Tage nicht raus kann, weil noch Wochenbett, es regnet oder das Baby weint nur – diese fünf Minuten Wellness in Form einer tollen Pflege bewirken Wunder. Dazu den Lieblingspulli überstreifen und sich einkuscheln mit dem Baby. Ist doch herrlich!“

Hallo kleine Wolke

Susanne von Hallo kleine Wolke liebt das Schreiben und das Schreiben liebt sie. Die poetische Seele der alleinerziehenden Autorin und Designerin kannst du überall auf ihrem Blog erkennen: in den wunderbaren Alltagsanekdoten und Briefen an ihre kleine Wolke, dem Lustigen aus Kindermund und den wunderschönen, ausdrucksstarken Texten über die Liebe, die zum träumen und nachdenken einladen.

„1. Opa
Mein Vater hat mich von Beginn an im Alltag mit meinem kleinen Leben unterstützt. Nicht nur, weil ich als alleinerziehende Mama oft auf Hilfe angewiesen war, sondern auch, weil er es von Herzen gern getan hat, uns z.B. bei allen U-Untersuchungen zu begleiten und dabei sowohl meine als auch das Händchen meines kleinen Lebens gehalten hat. Die liebevolle Unterstützung der Großeltern (oder in meinem Fall des heißgeliebten Opas), wenn der Mama ein bisschen die Kraft und die Energie ausgeht, war und ist ein so wertvolles Geschenk, das für immer meine tiefe Dankbarkeit haben wird.

2.  Schlaf
„Schlaf“ hört sich vielleicht ein wenig merkwürdig an, weil man als frischgebackene Mama die Tätigkeit, die sich dahinter verbirgt, vergessen hat. Aber ich hatte mir sehr schnell angewöhnt, den Abwasch oder die Wäsche einfach zu ignorieren und mir stattdessen einen kleinen Schlaf zu gönnen, während mein Baby schlummerte. (Was selten genug vorkam.) 😉 Nur so konnte ich mir kleine Inseln schaffen, die dringend nötig waren, um meine Akkus aufzuladen. Ich glaube, das ist immens wichtig. Auch, wenn dabei der Haushalt liegen blieb. Aber irgendwann kam ja unser Stressreduzierer Nr. 1, der Opa, wieder zu Besuch, der mein kleines Leben herumtrug oder ihm mit sonorer Stimme etwas vorsang, so dass dann immer noch Zeit genug war, um das größte Chaos zu beseitigen.

3. Obst
Was dem einen die Schokolade ist, so war mir das wichtigste Lebensmittel, das mir ein bisschen Schwung gab, Obst. Ich glaube, ich habe kiloweise Erdbeeren verdrückt, im Vorbeigehen, einfach weil es mir gut schmeckte, weil es nicht viel an Vorbereitung brauchte und ich mir eine Handvoll Himbeeren auch beim Stillen gönnen konnte. Vielleicht lag es auch einfach nur am Fruchtzucker, aber ich bilde mir ein, dass mich Vitamine in meinem Babyalltag ziemlich unterstützt haben, die Pfunde ein bisschen purzeln zu lassen und mich nach einer schweren Geburt auch wieder auf die Beine haben kommen lassen.“

MamaWahnsinnHochDrei

Bei MamaWahnsinnHochDrei dreht sich alles um das Mama- und Frau-Sein. Hier findest du kunterbunte Geschichten von und über eine chaotische, berufstätige und Shopping-affine, dreifache Mädels-Mama. Es wird verreist, gefeiert, gestylt und manchmal auch gekocht – mit mehr oder weniger Erfolg. Und auch der Beruf kommt nicht zu kurz. Tritt ein in Verenas verückte Mamawelt.

„Nervenschoner Nummer 1: Zucker. Leider wahr. Ich wollte letztes Jahr voll und ganz auf Zucker verzichten, geschafft habe ich es nicht einmal 24 Stunden. Es kommt sehr oft vor, dass ich heimlich zur Süßigkeitenlade tappe und mir ein Stückchen Schoko schnappe. Peinlich wird es nur, wenn die Lieblinge dann fragen, wo ihre Schoko hin ist… Tja…

Nervenschoner Nummer 2: Sport. Hach, wer so viel Süßes in sich hineinstopft, braucht zum Ausgleich Sport. Ansonsten hätte ich wahrscheinlich schon 103 Kilo. Ich liebe es, eine Runde laufen zu gehen und dabei abzuschalten. Eine halbe Stunde oder Stunde nur für mich. Manchmal telefoniere ich nebenbei mit meinen Freundinnen, neben den drei Schätzen schaffe ich es nämlich kaum bis gar nicht. Kinder und Telefone sind nicht kompatibel.

Nervenschoner Nummer 3: Musik. Wenn die Lieblinge streiten, schreien und es gar nicht mehr geht, drehe ich im Notfall die Musik auf. Das beruhigt uns auf wunderbare Weise. Zuerst wissen die Schätze nicht, was jetzt los ist – sie sind kurz irritiert. Nach kurzer Zeit shaken und singen sie aber schon mit.“

Vivabini

Ich bin Silvia, zweifache Jungsmama, Ex-Karrrierefrau mit einem Ex-Hobby und Ex-Selbstbestimmtheit. Als 14. Bloggerin möchte ich mich gerne dieser tollen Runde anschließen und dir natürlich auch meine Top drei Mamassentials verraten.

E-Book
Sowohl Primo als auch Piccolo waren und sind sehr nähebedürftige Kinder. Und wahrscheinlich bin ich auch eine sehr nähebedürftige Mama. Dementsprechend habe ich schon unzählige Stunden als Babycouch, Einschlafhilfe und Schlafbewacherin gedient. Während es in der ersten Zeit noch schön war, meinem süßen Baby einfach beim schlafen zuzusehen, machte es mich schon bald verrückt. Das E-Book war die Lösung! Einhändig zu lesen und zu blättern, geräuschlos und in sich beleuchtet, ist es mein perfekter Begleiter für diese Stunden.

Laufschuhe
Als ich schwanger war träumte ich von geselligem Kaffeeklatsch mit anderen Muttis und Stadtbummeln mit meinem friedlich im Kinderwagen schlafendem Baby. Friedlich im Kinderwagen schlafen tat Primo auch. Im FAHRENDEN Kinderwagen wohlgemerkt. Er mochte auch das Tragetuch. Wenn ich lief. Nicht schnunkeln, nein, laufen. Ihr könnt euch vorstellen, wie viele Kilometer ich täglich unterwegs war. Mal abgesehen davon, dass spazieren gehen schnell zum Standardrepertoire in deinem Mamaalltag wird. Bequeme, gute Laufschuhe sind da einfach ein Muss!

Babytrage (was sonst!)
Wie bei vielen meiner Vorrednerinnen gehört auch bei mir die Trage definitiv zu den wichtigsten Mamassentials. Vor allem beim zweiten Kind war diese oft und gerne im Einsatz. Während ich Primo auf den Spielplatz, zum Kinderturnen oder auch zum Arzt begleitete, war Piccolo in der Trage immer mit dabei, ganz dicht bei mir, zufrieden und glücklich.

Fazit:

So unterschiedlich die Mütter, so unterschiedlich scheinen auch die Top drei Mamassentials unserer Bloggerinnen zu sein. Es zeichnen sich jedoch schon erste Anhaltspunkte ab, welche Nervenschoner Allgemeingültigkeit in Anspruch nehmen können: Die Babytrage, gutes Essen (sei es die Schokolade zur Belohnung oder das Powerfrühstück für den Tagesstart), helfende Freunde und Verwandte sowie eine Brise frische Luft!

Ein guter Anfang ist gemacht, doch um eine repräsentative Liste zu erstellen, brauche ich auch Dich und Deine Mama-Expertise: Was sind deine Top drei Mamassentials?

Hinterlasse einen Kommentar hier oder auf Facebook oder schreibe mir eine E-Mail an info@vivabini.de

Ich werde alle eure Antworten sammeln, auswerten und damit den ultimativen Mamassentials – Guide erstellen und euch allen zur Verfügung stellen! Mach mit – sei dabei!

2018-09-09T07:11:59+00:00 Kategorien: Mamaleben|Tags: , |

16 Comments

  1. Yvi-mamasdaily 29. Januar 2017 um 20:43 Uhr - Antworten

    Das ist wirklich schön geworden!
    Und eine wunderbare Idee von dir ????

    Liebe Grüße

    Yvi

    • Silvia Erhard 29. Januar 2017 um 21:03 Uhr - Antworten

      Danke dir! Ich hoffe, dass ganz viele Mamas mitmachen!

      LG Silvia

  2. Holly_Holster 29. Januar 2017 um 22:47 Uhr - Antworten

    Auch hier war das Tragetuch Helfer, Beruhiger und Liebelingsort der ersten Monate. Dazu passend, denn auch im Regen muss man raus (und ich hasse Schirme), das Tragecover von Manduca. Passt für alle Tragehilfen und alle Tragenden (Jacken gibt es oft nur für Frauen), hält im Winter warm und trocken.
    Der nächste auf meiner Liste: das Gefrierfach für den Brei. Habe selbst gekocht und dann direkt so viel, dass ich zehn Portionen hatte. So habe ich einmal gekocht und konnte eine Woche ausruhen und man kriegt Vorräte für Ausflüge/ Urlaub etc.
    Da alles Andere schon genannt wurde, erwähne ich die Nervennahrung, den Freiraum und das Nickerchen nicht mehr ausführlich.

    • Silvia Erhard 30. Januar 2017 um 8:32 Uhr - Antworten

      Danke für deine Mamassentials!

      LG Silvia

  3. Kultmama 30. Januar 2017 um 0:07 Uhr - Antworten

    Schöner Artikel. Danke, dass ich dabei sein durfte.

    • Silvia Erhard 30. Januar 2017 um 8:33 Uhr - Antworten

      Vielen Dank fürs mitmachen!

      LG Silvia

  4. Natalie 31. Januar 2017 um 22:12 Uhr - Antworten

    Hallo Silvia,
    ich bin Natalie von Mama madrina.
    Meine wichtigsten Mamaessentials waren (Überraschung): Unser Tragetuch, sowohl für draußen, als auch für drinnen perfekt, immer wohlig, immer geborgen…und die Hände frei.
    Gutes Essen und immer eine Wasserflasche in Reichweite…wichtig für´s Stillen.
    Zum wichtigsten Mamaessential wurde für mich aber tatsächlich unser großes Bett…zwischendurch haben wir fast alles hier gemacht:Stillen, wickeln, schlafen sowieso, aber wir haben hier zwischenzeitlich auch gegessen, uns unterhalten und sogar Filme auf unserem Laptop geschaut 🙂
    LG
    Natalie

  5. Elke Haberstroh 1. Februar 2017 um 13:52 Uhr - Antworten

    Hallo Silvia,

    Ich bin Elke von DoppeltePortion. Schöner Artikel, tolle Mamas und Bloggerinnen. Ich lieb schon den Omasenf.
    Meine Top 3 bei Kind 1
    -sind das riesengroße Stillkissen, ohne das hätten wir die 3 Monats-Koliken nicht überstanden. Eine Allzwegwaffe.
    -ein Sterilisator für die Mikrowelle, da unser Platzangebot etwas beengt und mit den Kochutensilien aus der Heimat meines Mannes zusätzlich bestückt. Schnell, einfach und Platzsparend
    -den „magic Rapa“, zu Deutsch ein afrikanisches Tuch. Zum Tragen im afrikanischen Still, als Zudecke im Wagen oder Case, als Sonnensegel am Wagen oder Autofenster, als Krabbeldecke, als Badetuch oder Kleidungsstücke am See, als Privatsphäre Schützer beim Stillen und vieles mehr – die afrkanische Lösung für viele kleine und größere Probleme.

    Liebe Grüße
    Mama DoppeltePortion

  6. Ann Bünger 18. Juni 2017 um 10:21 Uhr - Antworten

    Liebe Silvia,

    mein zweiter Sohn ist jetzt knapp drei Monate alt, und es gibt etwas, was hier scheinbar noch nicht erwähnt wurde, aber mir die Zeit unglaublich erleichtert hat:

    Gehörschutz/ Ohrenstöpsel.

    Ich wollte den Kleinen mit seinen Magenkrämpfen und Blähungen nicht allein lassen, ihm das Gefühl geben, dass er sicher und geborgen ist. Lärm ist aber mein absoluter Stressauslöser, v.a. wenn ich müde bin. Also habe ich mir immer mal die Ohren verstopft und der Alltag war machbar bis schön.

    Herzliche Grüße
    Ann

    • Silvia Erhard 18. Juni 2017 um 13:12 Uhr - Antworten

      Hallo Ann,

      Vielen lieben Dank für deinen Beitrag! Ich hatte (zum Glück) keine „Schreibabys“ aber mich haben manchmal schon die gelegentlichen Schreistunden kurz vor den Nervenzusammenbruch geführt. Es zerreißt einen förmlich, wenn die kleinen ganz erbitterlich Schreien, man aber eigentlich nichts tun kann als für sie DA zu sein. Deswegen finde ich das mit den Ohrenstöpsel auch eine wirklich gute Idee. So bleibt man auch als Mama entspannter während man das Kleine z.B. im Tuch ganz nah bei sich hat.

      LG Silvia

  7. Julia 20. Juni 2017 um 21:58 Uhr - Antworten

    Hallo zusammen, was für mich sehr wichtig war und immer noch ist, sind andere Mamas. Der Austausch war für mich, vor allem in der Anfangszeit, sehr wertvoll und beruhigend. Wir treffen uns auch heute noch regelmäßig und das tut mir jedes Mal gut. Gerade wenn man keine Großeltern und in der Nähe hat, sind soziale Kontakte zu Gleichgesinnten sehr wichtig.
    Liebe Grüße
    Julia mit Matilda (13 Monate)

    • Silvia 20. Juni 2017 um 22:29 Uhr - Antworten

      Liebe Julia,

      Oh ja, ohne andere Muttis wäre auch ich komplett durchgedreht! Mit anderen Muttis kannst du dich austauschen über Themen, die andere (kinderlose) ziemlich schnell nerven, dir Tipps holen oder einfach nur quatschen. Ich treffe mich auch noch regelmäßig mit ein paar Mädels aus dem Vorbereitungskurs von Primo. Am Anfang waren diese Treffen wahnsinnig wichtig für mich, denn ich fühlte mich oft isoliert und allein. Und jetzt sind wir und unsere Kids einfach gut befreundet 🙂

      Vielen Dank für deinen Input!
      Silvia

  8. Claudia 3. Oktober 2017 um 21:21 Uhr - Antworten

    Hallo! Mein erstes Jahr ist noch nicht um, neun Monate sind schon geschafft. Ich mache mich immer sehr unbeliebt, wenn ich sage, dass mein Kind total pflegeleicht ist o.O deswegen habe ich gar nicht solche richtigen Essentials. Aber der kleine ist ein sehr schlechter Schläfer und daher kann ich für Mütter von solchen Babys nur bereits genanntes wiederholen: 1. Gehörschutz für den Papa. Da fühlt man sich selbst nicht so unter Druck gesetzt, das Baby möglichst schnell wieder einzuschläfern, weil der andere ja schlafen muss. 2. Der Ebook Reader. Klar, am Anfang ist man müde und nur froh, wenn man zusammen mit dem Baby um 18 Uhr ins Bett gehen kann. Aber irgendwann kommen die Zeiten wieder, da will man doch mal ein paar Seiten lesen. Nur Licht darf man auf gar keinen Fall anmachen! Ich habe den Reader seit drei Monaten und in der Zeit habe ich bestimmt zehn Mal so viel gelesen wie in den sechs Monaten davor. 3. Schokolade. Und zwar auf dem Nachtisch. Zur Geburt haben meine Schwiegereltern Schokolade mitgebracht, die ist auf dem Nachtisch gelandet, weil ich ja eh nur im Bett war. Aber wenn man einen schlechten bis schrecklichen Schläfer hat, dann sollte man sich nachts um zwei einfach mal schnell ein Stück Schokolade in den Mund stecken. Das hilft.
    Liebe Grüße und danke für die schöne Sammlung!

    • Silvia 4. Oktober 2017 um 12:21 Uhr - Antworten

      Hallo Claudia,
      vielen Dank für deine tollen Mamassentials! Ein schlechter Schläfer ist übrigens kein pflegeleichtes Kind und überhaupt, was ist schon pflegeleicht… jeder empfindet das anders. Ist doch schön, wenn du die Zeit mit deinem Baby genießt und es nicht also suuper anstrengend empfindest. Da brauchst du dich nicht verstecken!

      LG Silvia

  9. Mary Lou 17. Juli 2018 um 9:40 Uhr - Antworten

    Meine Top 3:
    1. Oma, Opa, Freundin das Baby für einen Spaziergang mitgeben um zu schlafen
    2. Tragetuch. Bei mir vor allem für Zuhause, draußen habe ich eher den Kinderwagen genommen. Aber für Zuhause perfekt.
    3. Andere Mamis treffen, zum Austausch, aber auch einfach für schöne Ausflüge.
    Ich hätte sogar noch einen vierten: ein Hochstuhl mit Baby Aufsatz. Ich mochte nicht immer mit Baby auf dem Schoß essen, als wir den Babyaufsatz angeschafft haben und unser Baby zum Glück auch gerne drin saß war das Essen viel entspannter

    • Silvia 19. Juli 2018 um 15:21 Uhr - Antworten

      Hallo Mary Lou,

      vielen Dank für deine Mamassentials! Hilfe von Freunden und Familie ist wirklich gold wert. Nicht umsonst heißt es „um ein Kind groß zu ziehen braucht es ein Dorf“! Ich habe mich auch ganz viel mit anderen Mamis getroffen – der Austausch ist wirklich super wichtig und auch, dass man nicht so isoliert ist.
      So einen Aufsatz hätten wir uns auch kaufen sollen. Bei uns waren die ersten Monate das gemeinsame Essen einfach nur ein Krampf…

      LG Silvia

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